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Dinge die man sich vornimmt.

Tja, Dinge, die man sich vornimmt... Ich habe mir vor mehreren Monaten vorgenommen, nun endlich diesen Blog zu pflegen. Und siehe da... Man sieht nichts. Ich nehme mir oft Dinge vor und merke dann, dass ich sie zu dem Zeitpunkt, an dem ich mir sie vornehme nicht einhalten kann. Das passiert mir mit allen möglichen Dingen. Im Job, im Sport, bei meinen Hobbys, allgemein bei privaten Dingen, die so anfallen.Aber am schwierigsten fällt es mir Dinge einzuhalten, die damit zutun haben, dass ich mich dafür grundlegend ändern muss. Raus aus meiner Haut, Charakterzüge modifizieren... Wenn einem eine Eigenschaft an sich nicht gefällt, ist es schwer diese abzulegen oder zu ändern oder zu verbessern, gerade wenn es eine sehr persönliche und schwer zu steuernde Eigenschaft ist. Und noch schwerer, wenn man nicht weiß, wo diese Art an einem auf einmal herkommt.Es ist nicht sowas wie: Ich nehme mir vor jetzt mindestens 1x die Woche eines meiner Hobbys zu pflegen. Oder 3x die Woche Sport zu machen. Oder ich höre ab jetzt auf Süßigkeiten zu essen. Das sind alles gut messbare Dinge, die man trainieren kann, mit Ehrgeiz und Disziplin. Aber was ist wenn ich mir vornehme:Ich lass nicht mehr alles so an mich ran. Oder ich rege mich nicht mehr über so viele Dinge auf. Oder, ich höre endlich auf mich wie ein ARSCHLOCH aufzuführen, wenn mir alles zu viel wird!!!Ja, ich habe es nicht mal versucht in Watte zu packen. Das soll auch gar kein Beitrag werden, in dem tonnenweise Selbstmitleid mitschwingt, aber das ist eben nicht so einfach zu ändern. Wie oft habe ich tief durchgeatmet, oder den Raum verlassen, oder es runtergeschluckt und war nur kurz still... Wie oft habe ich es richtig gemacht, wenn der Schmerz und der Ärger in mir hoch stieg? Oft! Ich habe es oft richtig gemacht. Wie oft ich das nicht geschafft habe? Öfter. Zumindest in meiner Erinnerung, zumindest in der Erinnerung der Menschen, die ich liebe... und die meine Laune abbekommen, wenn ich sie nicht mehr aufhalten kann.Wenn alles in mir brennt und ich schaue mich panisch nach einer Quelle um, um den Brand zu löschen, aber ich scheine mitten in der verdammten Sahara zu stehen. Kein Wasser zum löschen, kein einziger Tropfen. Und das Feuer lodert, bis alles nieder gebrannt ist. Und am nächsten Tag, wenn alles abgekühlt ist, heißt es aufräumen und wiederaufbauen, was noch zu retten ist. Aber alle die, die so einen Brand regelmäßig mitbekommen sind irgendwann, wie man es so sagt "ein gebranntes Kind". Und niemand verbrennt sich gerne. Also bleibt man dem Feuer fern und nach jedem Brand den man erlebt hat, entfernt man sich weiter und bleibt dem Feuer immer ferner. Und auch wenn es manchmal nur funkt, traut man sich nicht mehr hin, denn es könnte ja immer wieder brennen. Denn so ist das mit dem Feuer, es ist unberechenbar.So schaffe ich es im Moment alle von mir wegzutreiben, wenn mir alles zu viel wird... und ich scheine gefangen, denn ohne die Menschen, die mir so viel bedeuten, komme ich aus diesem Kreislauf nicht raus. "Schlangen streifen sich die Haut vom Leib, ich wünschte, ich könnte das auch." (Jennifer Rostock)

11.1.19 21:56

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