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Versagen. Gewinnen. Leiden. Lachen. LEBEN!

Ich habe hier ewig nichts mehr geschrieben, ich muss sagen, ich hatte diesen Blog schon völlig aus meinen Gedanken verdrängt. Aber nun hatte ich einfach mal wieder Lust die ganzen komischen Gefühle der letzten Wochen aufzuschreiben und meine Gedanken mit anderen zu teilen, da ich vielleicht nicht alleine bin.

Im Moment weiß ich nicht genau, wo ich in meinem Leben stehe. Aber vielleicht ist es genau das im Leben, dass man nicht weiß, wo man steht, weil man im Leben nicht stehen bleiben sollte, sondern, dass es gilt in Bewegung zu bleiben.
Ich hatte in den letzten Tagen oft das Gefühl völlig versagt zu haben, da ich noch keinen Studienplatz bekommen habe und mich deshalb unendlich nutzlos fühlte. Aber ein Freund sagte zu mir: "Solange man an seinen Träumen und Wünschen festhält und man im Leben nicht stehen bleibt, hat man nicht versagt."

Ich denke, da hatte er recht, solange man seine Ziele verfolgt, da darf man auch mal auf die Nase fallen, ich glaube grade in jungen Lebensjahren kann man sich das angesichts mangelnder Lebenserfahrung gerne nochmal verzeihen.

Aber es ist ja nicht nur so, dass man beruflich das Gefühl haben kann, dass man versagt, oder dass man grade nicht weiß, woran bin ich eigentlich? Ich lerne grade, dass das genausogut den Freundeskreis betreffen kann, denn mein Freundeskreis ist schon lange nicht mehr mein Freundeskreis. Es sind so viele Leute gegangen und vielleicht ist das auch gut so.
Ich glaube manchmal trennen sich Wege, nicht weil die Freundschaft schlecht war, sondern, weil das einfach zum erwachsenwerden gehört. Und ich fühle mich im Moment deshalb oft etwas einsam, aber niemand nimmt mir die Zuversicht, dass eines Tages ein fester Bestandteil Menschen in meinem Leben ist der bleibt. Und dann muss ich mich nicht mehr fühlen, als hätte ich versagt, dann kann ich mich fühlen, als hätte ich gewonnen. Obwohl all das, kein bisschen mit versagen, oder gewinnen zu tun hat, es hat einfach nur den öden Beigeschmack davon.

Ich denke, dass wir uns nicht dafür schämen müssen, wenn wir leiden und ich finde auch, dass mein sein Leid nicht verstecken muss. Natürlich muss man sein Leid nicht wie eine Flagge an einem Flaggenmast empor ziehen, aber wir müssen uns damit auch nicht vergraben.
Denn wenn du erkennst, dass nicht nur du leidest und das Leid manchmal einfach zum Leben gehört und der Schmerz, der einen fühlen lässt, als würde ein Feuer in der Brust brennen, dann ist es irgendwann wieder einfacher zu lachen, auch wenn die Sonne nicht scheint.

Denn das alles ist Leben. Versagen ist Leben. Gewinnen ist Leben. Leiden ist Leben und Lachen ist Leben.

6.10.15 21:30, kommentieren

Beziehungen?!

Beziehungen. Ich finde manchmal sind zwischenmenschliche Beziehungen einfach nur ein riesen Rätsel, aber wir alle brauchen sie. Manchmal lieben wir sie, manchmal hassen wir sie, aber eines sind sie definitiv niemals: EINFACH!
Man kennt Menschen über Jahre und trotzdem stellen sie einen immer wieder vor Rätsel, bei denen man sich keine Lösungen ausmalen kann. Aber ich glaube, dass ist gut so, denn genau wie wir uns mit der Zeit verändern, verändern sich ja auch unsere Beziehungen mit uns, das muss einfach so sein. Das Leben bleibt eben in Bewegung.

Ich bin seit kurzer Zeit wieder mit meinem Freund zusammen, von dem ich seit letztem Jahr getrennt war und wir stehen grade an einem Punkt, an dem wir merken: es ist genau, wie beim letzten mal, wir streiten uns wieder viel.
Aber ich habe viel nachgedacht und ich bin nicht mehr die Person vom letzten Jahr und das ist er auch nicht und deshalb können wir dieses Problem auch diesemal anders angehen, denn das ist der Vorteil davon, dass das Leben nicht stehen bleibt, wir können diese dauerhafte Fortbewegung zu unserem eigenen Vorteil nutzen.

An dieser Stelle kann man diese Fortbewegung auch nutzen, um sich daran zu erinnern, dass man nicht mehr dieselbe Person ist, wie damals und man nicht in alte Muster zu verfallen braucht, weil man sich von der Nähe der Beziehung bedroht fühlt.

Jetzt musst man nur hoffen, dass die andere Hälfte der Beziehung, die Welle der Fortbewegung auch nutzen will und sich nicht umdreht und nicht weiter voran gehen will...

1 Kommentar 2.5.15 10:09, kommentieren

"Wir akzeptieren das, was wir zu verdienen glauben."

Vorgestern Abend habe ich mir einen Film zu Gemüte geführt, welcher hieß "Vielleicht lieber morgen." und das Zitat: "Wir akzeptieren das, was wir zu verdienen glauben.", ist an dieser Stelle einfach hängen geblieben.

Ich habe vorher nie großartig über dieses Thema nachgedacht, aber wenn man sich mal genauer Gedanken dazu macht, dann steckt schon eine ganze Menge Wahrheit hinter diesem Zitat. Ich meine, oft, wenn uns etwas in unserem Leben passiert, dann akzeptieren wir es entweder überhaupt nicht, oder jediglich mit der Begründung, dass wir es verdienen.
Aber ich wurde von anderen Menschen schon oft nicht fair behandelt und ich glaube nicht, dass ich das verdiene und deshalb werde ich diese Dinge auch nicht mehr akzeptieren. Ich denke manchmal, da kommt man in seinem Leben einfach an einen Punkt, wo man die Krallen ausfahren muss und wo man sich selber beschützen muss und sich klar machen muss, was man wirklich verdient, oder braucht. Manchmal muss man an dieser Stelle auch vergessen, was man eigentlich will und sich bewusst machen und daran erinnern, was man verdient und Dinge los lassen und sich auf die Suche nach etwas Neuem machen.
Ich bin mir sicher, dass das "große Vielleicht" für jeden da draußen irgendwo wartet, man muss sich nur auf die Reise machen. Wann man sich auf diese Reise macht, ist vielleicht gar nicht so wichtig, am besten, wenn man die Kraft für eine solche Reise hat. Wichtig ist nur, dass man es tut!

"Ich will dich in meinem Leben, aber ich lasse dich los, denn ich verdiene etwas ganz anderes. Ich verdiene diesen Schmerz nicht länger."


 

1 Kommentar 24.8.14 19:57, kommentieren

Neuanfang!

Neuanfänge. Sie sind schon ein Thema für sich. Viele arme und verlorene Seelen sitzen jedes mal am Jahresende wieder da und warten bis um Mitternacht ein neues Jahr beginnt und wollen mit den Raketen und dem Feuerwerk auch gleichzeitig einen Neuanfang starten. Meiner Meinung nach, ist das sinnlos, viel zu erzwungen. Wenn dein Leben einen Neuanfang braucht, dann wirst du das schon merken. Vermutlich wirst du es sogar ganz deutlich merken, weil es dir gradezu mitten in die Fresse schlägt, dass irgendwas einfach nicht mehr stimmt und sich was ändern muss in deinem Leben.

Der beste Vorsatz für einen Neuanfang ist meist, wenn man nicht mehr glücklich ist, oder wenn es ein einschneidendes Erlebnis gab, beispielsweise eine Trennung, oder den Verlust eines Menschen und man einfach wieder auf die Füße kommen will.
Und das ist auch das Wichtigste für einen Neuanfang; in Bewegung bleiben, denn wenn man stehen bleibt, wird sich nichts ändern, man wird nur von dem überrollt, was die Vergangenheit einem zu bieten hat, um einem das Leben zur Hölle zu machen.
Was für einen Neuanfang auch wichtig sein kann ist eine neue Herausforderung, etwas, woran man selber wieder wachsen kann und neue Erfahrungen sammeln kann.
Man sollte selber wieder im Blick haben, was man will und Mut haben, auch mal wieder etwas zu riskieren, selbst, wenn es das dümmste ist, was man sich vorstellen kann, manchmal muss man einfach vor die Wand laufen, um wieder klar zu kommen.

Ich für meinen Teil, bin grade mitten drin, in meinem Neuanfang.
Ich bleibe in Bewegung; ich lasse meine letzte Beziehung hinter mir und auch die alte Schule und die ganzen Schmerzen der letzten Wochen, ich bleibe in Bewegung und lass die Vergangenheit so gut es geht sein was sie ist - Vergangenheit!
Ich stelle mich meiner neusten Herausforderung; meiner Bundesfreiwilligendienststelle, der erste Arbeitstag war aufregend und ich stürze mich morgen für eine Woche in mein erstes Seminar mit neuen Menschen.
Ich versuche im Blick zu haben was mich glücklich macht; Ich vermeide Dinge, die mich runterziehen, ich gönne mir manchmal einfach mal etwas mehr, ich versuche öfter zu lachen, ich versuche ehrlich mit mir selbst zu sein, ich bin dankbar für meine Freunde und nehme jeden guten Moment mit, den ich bekommen kann.

Ich wünsche jedem für seinen Neuanfang viel Glück, wenn ich weiß, manchmal ist es hart, sich üerhaupt für einen Neuanfang zu entscheiden und wenn man dann mittendrin ist, dann zweifelt man manchmal und manchmal wird man vielleicht auch heulend auf dem Boden sitzen, weil es doch nicht so läuft, wie man sich erhofft hat, aber das ist ok, denn letzten Endes, tut man das alles nur für sich. Und man muss noch sein ganzes Leben mit sich selber auskommen, deshalb sollte man nicht so deprimiert sein, weil man manchmal enttäuscht von sich selber ist, das wird ein Leben lang immer mal wieder passieren.

3.8.14 21:31, kommentieren

Mein erster Blogeintrag. Wortkotze und Anemonenfische.

Tja, ich denke der Titel spricht für sich, dies hier ist also mein erster Blogeintrag. Ich werde euch auch nicht großartig erklären, was ihr hier von mir zu lesen bekommen werdet, denn ich denke, das wird sich von selber ergeben. Ich werde mich einfach über alles auslassen, Fragen des Lebens, einfache Tatsachen und Themen. Vielleicht wird das den einen oder anderen ansprechen und inspirieren, ein anderer wird die verdammte Wortkotze, die ich produziere vielleicht völlig lächerlich finden. Vielleicht lesen das hier auch nur höchstens drei Personen und denen ist das völlig egal, wie auch immer.

Lange Rede, kurzer Sinn, ich fang dann mal an:

Vorher muss ich sagen, dieser Text wurde davon inspiriert, dass mein Freund mich nach elf Monaten Beziehungen abserviert hat, auf eine Art und Weise, dass ich ihm am liebsten in sein hübsches Gesicht gekotzt hätte. Dazu kommt jetzt noch, dass er dann nachdem wir jetzt eineinhalb Monate getrennt sind auch direkt ne Neue hat. Damit musste ich umgehen, aber hier das Resultat:

Wieso bist du traurig, wenn Menschen, die dir weh getan haben, nicht mehr Teil deines Lebens sind? Klar, man denkt nur an die schönen Zeiten und dann fühlt man unerträgliche und atemberaubende Schmerzen. Aber woher kommen denn diese Schmerzen? Weil diese Person uns verletzt und verlassen hat, genau! Es ist Zeit keinen Wert mehr darauf zu legen, dass diese Menschen nicht mehr Teil unseres Lebens sind, es ist jetzt Zeit wert auf sich selber zu legen und auf das, was einen glücklich macht.

Wenn bei Anemonenfischen der weibliche Partner stirbt, oder verschwindet, dann nimmt das Männchen die weibliche Rolle ein. Wenn die Person, die dich vorher glücklich gemacht hat, dich verletzt hat und gegangen ist, dann ist es Zeit für dich, selber die Rolle der Person einzunehmen, die dich glücklich macht.


Manchmal muss man wohl vergessen, was man will und sich daran erinnern, was man verdient. Natürlich, wir wollen Menschen, die uns wichtig sind, nicht verlieren, aber wenn sie uns nicht richtig behandeln und uns schaden, dann sollten wir Prioritäten setzen.

29.7.14 23:06, kommentieren